Neue Steuerabzüge für Hausbesitzer

19 April 2018

Im Zuge der Energiestrategie 2050 können Hausbesitzer neu Abzüge für energiesparende Investitionen und für den Rückbau im Zusammenhang mit einem Ersatzneubau bei der direkten Bundessteuer vornehmen. Dies geht aus der totalrevidierten Liegenschaftsverordnung hervor, welche der Bundesrat im vergangenen März verabschiedet hat. Die Bestimmungen treten per 1. Januar 2020 in Kraft.

Die Auslagen können auf maximal drei aufeinanderfolgende Steuerperioden verteilt werden, sofern sie im Jahr, in dem sie angefallen sind, steuerlich nicht vollständig geltend gemacht werden können.

Als steuerlich abzugsfähiger Rückbau gelten die Kosten der Demontage von Installationen, des Abbruchs, des Abtransports und der Entsorgung des Bauabfalls. Nicht in Abzug gebracht werden können namentlich die Kosten für Altlastensanierungen des Bodens und für Geländeverschiebungen, Rodungen sowie Planierungsarbeiten. Gleichermassen können auch über den Rückbau hinausgehende Aushubarbeiten im Hinblick auf den Ersatzneubau nicht abgezogen werden können. Im Weiteren können die Rückbaukosten nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn innert angemessener Frist ein Ersatzneubau auf dem gleichen Grundstück errichtet wird, der Bau eine gleichartige Nutzung aufweist und von derselben steuerpflichtigen Person vorgenommen wird, welche den Rückbau getätigt hat.

Die neuen Steuerabzüge sind als Anreiz für Hausbesitzer gedacht, um mit Gebäudesanierungen und Neubauten die Energieeffizienz zu steigen.

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