Altersvorsorge 2020 und der 3. Beitragszahler, die Rendite

26 Juli 2017

Die Frage, mit welchen Mitteln Rentner ihren Lebensunterhalt bestreiten, ist aktueller denn je. Die politische Diskussion um die Altersvorsorge 2020 wird in der Frühjahrssession im Parlament fortgeführt.

Der 3. Beitragszahler: Vermögenserträge

Über ein Drittel der Altersguthaben wurde in der Vergangenheit mittels Vermögenserträge gebildet. Die Entwicklung auf den Finanzmärkten macht es zunehmend schwierig, auch künftig den sogenannten 3. Beitragszahler auf diesem Stand zu halten.

Die Rendite aus der Anlage der Vorsorgegelder wird in der politischen Diskussion bis heute nicht berücksichtigt. Dabei zeichnet sich ab, dass die bestehenden Zielrenditen in Zukunft nicht mehr erreicht werden können. Deshalb drohen bei der Altersvorsorge eine Finanzierungslücke und Leistungskürzungen. Um dies abzuwenden, müssen die Anlagestrategien der Pensionskassen dem veränderten Anlageumfeld angepasst und zusätzliche Renditequellen erschlossen werden.

Renditeoptimierung notwendig

Eine aktuelle Studie der Schweizerischen Bankiervereinigung SBVg zeigt mehrere Schritte zur Renditeoptimierung, zum Beispiel die verstärkte Nutzung nichttraditioneller Anlagen und eine notwendige Neuordnung der Anlagerichtlinien. Die zuständigen Behörden müssen die Notwendigkeit solcher Änderungen erkennen und entsprechend handeln. Die Empfehlung ist eindeutig, es sollen vermehrt alternative Anlagen berücksichtigt werden.

Die Schweiz im internationalen Vergleich

Im internationalen Vergleich der Anlageperformance liegt die Schweiz im unteren Feld nämlich auf Platz 16 von 26. Länder mit einem höheren Anteil an nichttraditionellen Anlagen weisen dagegen tendenziell höhere Renditen aus. Die Renditedifferenz zwischen dem heutigen Durchschnitts-PK Portfolio und einer breiter diversifizierten Variante würde jährlich ca. ein Prozent ausmachen.

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